Monthly Archives: March 2014

Stromausfall. Guet Nacht am sächsi!

Es ist 23:00. Zu so später Stunde sollte man eigentlich schlafen.
Würde man auch, wäre nicht vor knapp einer Stunde das Flugzeug nebenan angesprungen!

Power Outage

Natürlich ist es kein Flugzeug das da läuft, sondern der Generator. Kurz nach 22Uhr hatten wir einen Stromausfall. Zägg, einmal alles dunkel (also sämtliche LED’s aus, da merkt man mal wieder, wie viele LED’s überall brennen!)  bzzzzzzzrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrämämämäm (das ist der Generator) und es ist wieder alles hell.
Aber eben, seither: BZZZZZZRRRRRRRRRÄMÄMÄMMÄM. Und das neben dem Bett. Also gefühlt direkt neben dem Ohr. Etwa so, wie wenn man versucht auf der Düse des Flugzeugs zu schlafen. Oder vielleicht eher in der Düse. Jawoll, vorbei ist die gute Nachtruhe. Emel bei mir, ich bin da ganz offensichtlich etwas lärmempfindlicher als mein Mann, der ab dem ersten
bzzzzzzrrrrrrrämämämäm gerade mal knapp erwacht ist, aber nur um gleich wieder tief und
fest weiterzuschlafen.

Nützen wir doch die schlaflose Zeit, um uns etwas über Stromausfall in Kanada schlau zu machen: Scheint offenbar ein gängiges Problem zu sein, die Provinziale Stromgesellschaft “BC Hydro” widmet dieser Eventualität auf jeden Fall eine ganze Internesteite. Da gibt es zum Beispiel detaillierte Checklisten zum Thema “be prepared“, für den Fall dass…
und jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter, die kanadische Regierung empfiehlt nämlich allen Bewohnern einen 72h-Notfall-Plan unter dem Stichwort: get prepared. Jetzt weiss ich endlich auch, was mich hier alles bedrohen könnte. Neben möglichen Naturkatastrophen wie Buschbränden oder Erdbeben gibt es da noch allerhand weiteres. Stromausfall gehört zum Beispiel in die Kategorie “anderes”, wie auch Epidemien oder verdächtige Pakete 🙂
hazards
Naja, ich mag in meiner unfreiwilligen Schlaflosigkeit vielleicht etwas zynisch sein. Denn wenn man sich das ganze ernsthaft überlegt, dann macht es schon Sinn, dass ein Land wie Kanada seine Bevölkerung auf solche Gefahren aufmerksam macht. Bleiben wir bei unserem Stromausfall: man stelle sich vor, ein Haus (wie unseres) komplett im Busch OHNE Generator.
Da läuft dann aber plötzlich gar nichts mehr! Je nachdem nicht einmal mehr das Telefon. Da bist du dann schön abgeschnitten von der Umwelt plötzlich. Da wärst du froh, hättest du BZZZZZZZZZZZZZRÄMÄMÄMÄMÄM in deinem Schlafzimmer!

Nun, dank dieser informativen Seite, weiss ich jetzt auch, dass wir nicht die einzigen sind, die eine schlaflose Nacht vor sich haben, 2869 Haushalte sind offenbar betroffen, Grund leider unbekannt, voraussichtliche Dauer der Störung bis morgen, um 01:….Moment….. Psssst! Hört mal genau hin…. bzzzzzzz? Nein. Ruhig. Abgestellt. Generator schweigt.
Störung frühzeitig behoben! Halleluja!
Jetzt aber ab ins Bett!!

Sollte der Strom heute Nacht doch noch einmal ausfallen, Generator sei dank wird die
Kaffeemaschine morgen garantiert funktionieren.
Immerhin.

^esther

Ps: Es ist mittlerweile 06:00Uhr, ich sitze am Küchentisch mit einer Tasse heissem Kaffee (ja, der Strom hat gehalten) ABER! um 04:00 ist der Rauchmelder ab. Fehlalarm. Wahrscheinlich Batterie leer. Wäre vor unseren Fenstern kein Mückengitter, das Ding würde jetzt im Schnee liegen. Aber ännet em See. Punkt.

Ein entspanntes Hunde(halter)leben

Ich möchte auch ein Hund sein. Ehrlich! Ein Hundeleben ist ja so herrlich entspannt. Aber wenn schon ein Hund, dann bitte hier in Kanada, im Busch.

2014-01-28_051-1024Der Wunsch kommt bei mir meist am frühen Morgen auf, wenn ich noch halb verschlafen zum Hundegehege gehe und dort auf eine Horde Huskies treffe, die sich gerade von den ersten Sonnenstrahlen das Fell wärmen lässt. Die Augen geschlossen, den Kopf der Sonne entgegen, keine Sorgen, keine Ängste, nichts. Nur purer Genuss. Wie gern möchte ich mich dazu gesellen, und ganz einfach Teil der Herde sein. Den ganzen Tag draussen verbringen, auch bei -30 Grad nicht frieren, mit meinen Hundefreunden spielen, ein bisschen spazieren gehen, ab und zu einen Schlitten ziehen, immer schön pünktlich gefüttert werden, und sollte es mal wirklich Katzen hageln, so verkrieche ich mich ganz einfach in mein Hüttchen, liege ins weiche, warme Stroh, schaue hinaus und lasse den Regen Regen sein. Oh wie schön wär’ das!
Aber eben, wenn Hund, dann bitte nur hier im Nirgendwo.

Was der wirkliche Unterschied vom Hundsein in der Schweiz zum Hundsein im kanadischen Busch ist, das habe ich erst kürzlich erkannt, wie ich mit meinem Bruder Martin telefoniert habe: Er hütet derzeit gerade die Hunde seiner Partnerin und ärgerte sich, weil “die tun immer so blöd, wenn wir beim spazieren andere Hunde treffen”. Moment. Spazieren. Andere Hunde treffen. Andere Hunde???

Ich erinnere mich noch bestens an den engen Feldweg der Ergolz entlang in Sissach, wo ich jeweils joggen war. Geschätzte 20 Meter Abstand waren da von Hund zu Hund. Maximal. Alle natürlich hervorragend erzogen! Strenger Zeigefinger vom Herrchen – Sitz! – Hund erstarrt an Ort und Stelle. Der Jogger zwängt sich vorbei (von Hund und Halter keines Blickes gewürdigt)
– Brav! – Hund erwacht wieder zum Leben.
Wirklich beeindruckend! Ich glaube, ich habe noch nirgends auf so engem Raum so viele gut erzogene Hunde angetroffen. Liegt vielleicht auch daran, dass dort innerhalb von 2km drei Hundeschulen sind (…) aber welch ein Stress! Für Herrchen und Hundchen (und Jogger).

Und jetzt hier: Wir laufen 1 Stunde, kein Mensch. 2 Stunden, kein Mensch. 3 Stunden, kein Mensch. Soll ich weitermachen? Es ginge ewig. 2014-01-16_145-1024
Gut 3 Monate ist es her und ich habe bereits komplett vergessen, wie das ist, wenn man beim spazieren andere Menschen antrifft und vor allem andere Hunde! Hirsche, ja (interessiert die Huskies nicht). Elche, ja (interessiert die Huskies auch nicht). Noldi, ja (interssiert die Huskies ebenfalls nicht). Eigentlich interessieren die Huskies nur Wachteln und Eichhörnchen (diese dafür umso mehr). Aber wie würden sie wohl auf andere Menschen oder Hunde reagieren? Vermutlich gar nicht, weil sie derart überrascht wären und nicht wüssten, was sie mit diesen Wesen anfangen sollten… Aber eben, diese Frage stellt sich hier draussen schlicht und einfach nicht.
Und so spielt es auch keine Rolle, dass die Huskies auf das Kommando – Sit! – (unsere Hunde reden natürlich Englisch) und meinen strengen Zeigefinger meist zuerst nur einen fragenden Blick übrig haben und am Finger schnüffeln, in der Hoffnung, es sei etwas Essbares.
Irgendwann bewegen sie ihren Hintern dann schon gegen den Boden, es dauert halt einfach viel länger als bei den Drillhunden an der Ergolz. Aber eben, hier draussen stört das auch niemanden.

Ja, es ist viel entspannter so spazieren zu gehen. Für Herrchen und Hundchen.
Was so ein bisschen mehr Platz doch ausmachen kann!

^esther

ganz einfach Zimtstängel…

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Ganz einfach Danke an unser Baselbiet für dieses geniale und unbeschreiblich köstliche Gebäck. Egal wo man auf der Welt ist, ein Stück Heimat kann man immer backen und Stück für Stück geniessen mmmmmhhhhh

Bis jetzt konnten wir mit unseren Zimtstängel noch jeden Erdenbürger begeistern 🙂

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Gretel und der grosse Ofen

Zu unserer täglichen Routine gehört neben der Hege und Pflege der Vier- und Zweibeiner auch das füttern des Stahltrosses im Garten von Jane und Rainer: Die Heizung.

2014-01-11_912-1024Ein Koloss von 2 Metern Höhe, 2 Metern Länge und vielleicht 1.5 Metern Breite. Sieht aus, wie ein kleines Haus. Purer Stahl, made in America (im Notfall könnte man daraus sicher im handumdrehen einen Atombunker bauen), auf dem Dach ein Kamin mit Ventilator, das in einem mir unverständlichen Zyklus dicke Rauchschwaden spuckt. In diesen Momenten gleicht das Ungetüm von Ofen einer Dampflock, die kurz ihren Halt am Bahnhof macht, um dann fauchend und zischend in der Winterlandschaft davonzutuckern.
Manchmal steht der Ofen aber auch ganz still, kein Fünklein, kein Räuchlein, kein Mucks, als ob nie etwas gewesen wäre… Ein schlummernder Vulkan.
Im Bauch des Ofens ist ein komplexes System von Türen, Türchen und Riegeln verschiedenster Grösse und Dicke, dahinter die Brennkammern, alle irgendwie sinnvoll miteinander verbunden. Ein System, so angelegt, dass aus möglichst wenig Holz, möglichst viel Wärme rauskommt. (wobei “wenig” sehr relativ ist: Pro Woche verschlingt das Ding etwa einen Baum von 40cm Durchmesser. Mindestens. Je nach Minusgraden in der Nacht.)
Irgendwo neben diesen Brennkammern müssen noch Rohre versteckt sein, darin fliesst Wasser, das vom Feuer erhitzt, die Wärme dann ins Haus bringt und dort dafür sorgt, dass niemand kalte Füsse kriegt.
Eigentlich ganz simpel.
Und weil Jane und Rainer derzeit in Mexiko sind, gehört das Füttern dieses Monstrums nun eben zu meiner Frühschicht.

Jeden Morgen öffne ich das Ofenhaus: Zuerst auf der vorderen Seite. Stelle die Zeituhr, damit sich das Ventil für die Zugluft öffnet und es möglichst keine Stichflamme gibt, öffne die Tür zur grossen Brennkammer (die ist etwa auf Brusthöhe) und fühle, wie mir die Hitze entgegenschlägt. Ich muss mich strecken, um die schweren Holzscheite möglichst sorgfä2014-01-11_908-1024ltig nachzulegen, denn es sollen keine Schamottsteine am Boden der Kammer zerschlagen werden. So fülle ich den Ofen Stück für Stück und mit jedem Scheit, das ich nachlege, nimmt die Hitze zu. Die Flammen züngeln sich durch ihre Beute, wollen alles sofort fressen. Würden sie sicher auch. Wäre ich Gretel, die böse Hexe hätte in diesem Ofen keine Chance.

Ofen voll, Tür zu, Zeituhr abstellen.
Seite wechseln.
Tür auf der Hinterseite auf, Ofen ausschalten, eine ganz kleine Tür am Boden des Ofens öffnen, Asche rausholen, Tür zu, Ofen wieder anlassen, fertig.
Und jeden Morgen staunen, wie wenig Asche übrig bleibt, verglichen mit dem vielen Holz, das wir tags davor auf der anderen Seite reingelegt haben. Keine Ahnung, wo der Rest hingeht…

Nun, dieses Monstrum aus Stahl und Hitze verschlingt Holz mit einer Gier, wie ich eine Tafel Schokolade! Und wie mein Vorrat an Schweizer Schokolade, ist (leider!!!) auch der Vorrat an Feuerholz  beschränkt….
Jaja, das gute Feuerholz: Mit viel Liebe gefällt und gespaltet im letzten Sommer. Tage haben wir im Wald verbracht, Ausschau gehalten nach toten Bäumen, möglichst freistehend, dick genug, damit es auch anständig etwas hergibt, dünn genug, damit wir sie ohne Gefahr fällen konnten. LUMBEEEEER! Dann Rugeli schneiden, auf den Truck laden, zum Haus fahren, spalten, beigen, bis der Schopf voll war. Dann weiterbeigen um den ganzen Schopf herum. Stunden für Stunden, für Stunden. Im Sommer war ich sicher, dieses Holz reicht bis äne Tubak!

Aber jetzt ist März. Und immer noch liegt unsere Welt unter einer dicken Schneedecke. Von Frühling weit und breit keine Spur, so wenig wie von einem absehbaren Ende der Heizperiode.
Die Beige um den Schuppen ist längst weg, und auch im Schuppen stehen wir bereits vor dem letzten Haufen, sehen das Licht durchschimmern… Es stellt sich also nicht die Frage OB, sondern nur WANN uns das Feuerholz ausgeht. Vielleicht in 2 Wochen, 3?

Fest steht, bevor der Schnee geschmolzen ist, werden wir uns wieder auf die Suche machen müssen. Nach toten Bäumen. Genug dick, damit es etwas hergibt, genug dünn, damit wir sie noch fällen können.
Damit der ewig gierige Ofen ja nicht verhungert.

^esther

pS: Ein weiser Freund hat einmal gesagt: “Es gibt zwei Dinge, davon kannst du in Kanada nie genug haben: Geld und Feuerholz!”
Allerdings.

ppS: Das genau gleiche Prozedere macht natürlich auch der Hänsel, am Abend.

 

7 Wienerli und eine gefüllte Peperoni auf Eis.

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Was macht man an einem Sonntagmorgen, wenn es draussen etwas stürmt, bitzli schneit und es doch -10°C warm ist? Genau, man plant eine kleine Icefishing-Tour 🙂
Weil wir (also Esther) uns etwas mehr bewegen wollten, haben wir (das wär dann Roland) den Schneetöff in der Garage gelassen, die Hunde im Zwinger (die haben die Welt nicht mehr verstanden!!) denn heute ziehen wir den Hundeschlitten von Hand. Dick eingemummelt, die Schneeschuhe montiert, zogen wir los.
Den ersten Teil unserer Expedition konnten wir noch auf dem schön präparierten Hundeschlitten-Trail gehen, dann hiess es Tiefschnee-stapfen, auf direktem Weg zur Mitte des zugefrorenen Reggie’s-Lake.

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Voller Energie und Tatendrang wollte Esther sofort das Loch ins Eis bohren, doch so einfach wie das aussieht, ist es nicht: “Wie dick isch das Iis??? Bin i noni dure, oder chum i scho glii am Bode vom See ah?” Nope, noch nicht durch. Bei weitem nicht! Das Eis war an dieser Stelle (wie wir nach der ganzen Aktion sahen) über 40cm dick. Da musst du lange bohren… Keine 10 Minuten später stiegen wir darum auf die Rainer-Taktik um: Kettensäge. SssssummmmSssssummmSssssummmmm – et voilà, schon sprudelt das Wasser aus dem Loch. Ganz ohne Muskelkraft ging es dann aber doch nicht, das Eis war derart dick, da war das Sägenblatt sogar zu kurz, den letzten Schliff mussten wir also trotzdem mit dem Bohrer machen. Aber nusode, Loch offen, jetzt ran an den Fisch!

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Esther war natürlich sofort mit der Angel zur Stelle, also musste schleunigst ein Feuer her. Heja, roher Fisch schmeckt nicht gut. Das heisst also für Roland: ab mit den Schneeschuhen zurück zum Ufer, um mit der Kettensäge ein paar dicke Rugel Holz im Wald zu schneiden. Doch was passiert mit einer Kettensäge, mit der man vorher bei -10°C ein Wasserloch geschnitten hat? Jawoll, Kette ist am Schwert fest gefroren. Na Bravo. Dann halt zuerst nur etwas Kleinholz sammeln, Mini-Feuer anfachen, Schwert auftauen und dann erst Rugel schneiden. Gesagt, getan, das Feuer mitten auf dem See im Schnee brannte flott, kurz darauf hatten wir wieder eine funktionstüchtige Kettensäge.
Für meine Frau am Eisloch musste ich dann natürlich zuerst einmal einen Hocker schneiden, damit es etwas bequemer ist zum fischen (Danke Schatz!!). Und nein, bis jetzt hat noch kein Schwanz angebissen, aber wir geben nicht auf.
Das Feuer brennt nun lichterloh, höchste Zeit für eine Tasse Aufbrüh-Kaffee. Geht hervorragend mit zwei feuerfesten Campig-Bechern (Danke Familie Meyer), Schnee, viiiel geschmolzenem Schnee (ihr glaubt nicht, wie viel Schnee es braucht, um einen kleinen Becher mit Wasser zu füllen!) und etwas Kaffeepulver. Mmmhh, der Kaffee war eine super Mischung aus Rauch, Schnee, Asche, Kaffee und Lagerfeuer-Romantik.
Wie könnte es auch anders sein, kaum ist der Kaffee einigermassen warm, geht das Feuer aus. In der Hitze des Feuers schmolz natürlich der Schnee darunter, das Feuer hat sich quasi selbst gelöscht. Das zweite Feuer starteten wir darum mit einer dicken Holzschicht am Boden, das hat funktioniert, wir lernen schnell 😉

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“Esther, chunnt de Fisch öppe?” “Pffff – ich glaube i dem See hets gar keini Fisch dinn!”
So landeten halt auf unserem Feuer statt Forellenfilets 7 Wienerli und eine Peperoni, gefüllt mit Ziegenkäse, das ganze bei mittlerweile ziemlich windigen, eisigen Verhältnissen.
Aber das macht nichts, denn uns beiden kann eigentlich nichts den Appetit verderben, Essen ist unsere Leidenschaft 🙂

Bye Bye
Roland (und Esther)

PS: Wenn uns jemand erklären kann, wie wir das nächste Mal erfolgreich Fische aus einem Eisloch holen können, bitte sofort bei uns melden!! zimtstaenegl@zimtstaengel.ch